Backgammon Aufbau

Ein Backgammonbrett ist in unter einer Minute aufgebaut, sobald Sie das Muster sehen: 2 + 5 + 3 + 5 Steine, für beide Seiten gespiegelt. Diese Anleitung erklärt den Aufbau des Bretts, wo genau alle dreißig Steine starten, und die kleinen Konventionen wie die Spielrichtung, bei denen Bretter und Vereine voneinander abweichen.

Der Aufbau des Bretts

Ein Backgammonbrett hat 24 Punkte, die langen Dreiecke in wechselnden Farben, angeordnet in vier Vierteln zu je sechs:

  • Ihr Heimfeld (auch inneres Feld): Punkte 1 bis 6, das Viertel, das Ihre Steine vor dem Abtragen erreichen müssen.
  • Ihr Außenfeld: Punkte 7 bis 12.
  • Das Außenfeld des Gegners: Punkte 13 bis 18 in Ihrer Zählung.
  • Das Heimfeld des Gegners: Punkte 19 bis 24, wo Ihre zwei hintersten Steine beginnen und wo Sie nach einem Treffer wieder eintreten.

Der erhöhte Steg in der Mitte ist die Bar, dort warten geschlagene Steine. Neben dem Brett finden sich meist ein Dopplerwürfel und, bei guten Brettern, eine Rinne für die abgetragenen Steine.

Die Nummerierung, der Teil, der alle verwirrt

Der Schlüssel ist dieser: Jede Seite nummeriert die Punkte aus ihrer eigenen Sicht. Ihr Punkt 1 ist der letzte Punkt Ihrer Reise, in Ihrem eigenen Heimfeld; Ihr Punkt 24 ist der Start Ihrer zwei hintersten Steine, und Ihr Punkt 24 ist der Punkt 1 des Gegners. Auf dem Brett steht keine absolute Nummerierung; die Zahlen beschreiben den Weg jeder Seite. Jeder Stein reist von seinem Punkt 24 hinunter zu seinem Punkt 1 und dann hinaus.

Schnelle Orientierungsprobe: Die beiden Heimfelder liegen sich nicht diagonal gegenüber. Sie sitzen in derselben Bretthälfte, Ihres auf Ihrer Seite, das des Gegners direkt gegenüber, sodass beide Seiten am selben Ende abtragen. Die Bar trennt die Heimfelder von den Außenfeldern.

Die Ausgangsstellung

Jede Seite verteilt fünfzehn Steine auf vier Gruppen. Aus Ihrer eigenen Sicht:

PunktSteineGebräuchlicher NameRolle
Punkt 242Die hinteren Steine (Läufer)Tief in feindlichem Gebiet; sie müssen das ganze Brett laufen oder ankern und warten.
Punkt 135Der MittelpunktIhre Nachschublinie, Zwischenstation für Steine auf dem Heimweg.
Punkt 83Der AchterpunktBaustein-Depot direkt vor Ihrem Heimfeld.
Punkt 65Der SechserpunktIhr stärkstes Startkapital, ein bereits gemachter Punkt am Rand Ihres Heimfelds.

Die Steine des Gegners spiegeln Ihre exakt: Seine zwei hinteren Steine stehen auf Ihrem Punkt 1 (seinem 24), sein Mittelpunkt-Stapel liegt Ihrem gegenüber, und so weiter. Ist das Brett richtig aufgebaut, ist es vollkommen symmetrisch. Ist es das nicht, steht etwas falsch.

Eine einprägsame Probe: In jeder Bretthälfte hat jede Seite genau zwei Stapel, und entlang des eigenen Wegs liest sich das Muster 2-5-3-5. Summe: je 15 Steine, 30 auf dem Brett, keiner in Reserve.

Spielrichtung

In welche Richtung die Steine fließen, ist Konvention, nicht Regel. Meist wird so aufgebaut, dass das Heimfeld jeder Seite näher am Licht oder an der Tür liegt; praktisch gesehen: Einigen Sie sich, wo die Heimfelder sind, bevor Sie Steine setzen. Zwei Dinge liegen fest:

  • Die beiden Seiten ziehen immer in entgegengesetzte Richtungen um das Hufeisen.
  • Jede Seite trägt aus dem eigenen Heimfeld ab, und die beiden Heimfelder liegen einander am selben Brettende gegenüber.

Aufbauten für Rechts- und Linkshänder (Heimfeld rechts oder links) sind gleichermaßen gültig; das Spiegelbild ändert am Spiel nichts. Online ist das für Sie vereinheitlicht: Ihr Heimfeld wird immer unten gezeichnet, Ihre Steine laufen immer denselben sichtbaren Weg, und die Ausgangsstellung wird in jeder Partie automatisch gesetzt.

Häufige Aufbaufehler

  • Die Fünferstapel vertauscht. Fünf Steine auf Punkt 8 und drei auf Punkt 6 statt umgekehrt ist der Klassiker. Merken Sie sich: Der größere Stapel steht näher am Heimfeld, also 5 auf Punkt 6 und 3 auf Punkt 8.
  • Die hinteren Steine im falschen Heimfeld. Ihre zwei Läufer starten auf Ihrem Punkt 24, der fernen Ecke Ihres Wegs, also im Heimfeld des Gegners und nicht in Ihrem eigenen.
  • Beide Seiten ziehen in dieselbe Richtung. Sind die beiden Steinsätze keine Spiegelbilder, ist eine Seite verkehrt herum aufgebaut.
  • Der Doppler steht schief. Vor dem ersten Wurf gehört der Dopplerwürfel mittig, auf die Bar oder an den Rahmen, und zeigt 64: niemand hat gedoppelt, die Partie ist einen Punkt wert.

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Aufbauroutine in 30 Sekunden

  1. Legen Sie fest, wo das Heimfeld jeder Seite liegt (das nächstgelegene rechte Viertel ist die häufigste Konvention).
  2. Setzen Sie zuerst die Fünferstapel: fünf auf Ihren Punkt 6, fünf auf Ihren Punkt 13 (Mittelpunkt).
  3. Dann drei auf Ihren Punkt 8 und zwei auf Ihren Punkt 24.
  4. Lassen Sie Ihren Gegner spiegeln und schauen Sie hinüber: perfekte Symmetrie heißt fertig.
  5. Doppler mittig auf 64, je einen Würfel für die Eröffnung, und los.

Vom Aufbau zum ersten Zug

Steht das Brett, beginnt die Partie mit dem Eröffnungswurf, Schritt für Schritt erklärt in Backgammon für Anfänger. Wollen Sie den genauen Wortlaut zu Zug, Schlag und Abtragen, halten Sie die vollständige Regelreferenz bereit. Oder lassen Sie das Mobiliar ganz weg und spielen Sie im Browser, wo sich das Brett selbst aufbaut und jede Partie in drei Sekunden beginnt.

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